Frank  Armbruster
 

Armbruster`s Blog zu aktuellen Themen, Neuigkeiten und zur Person


Aktuelles


Zurück zur Übersicht

09.11.2017

Meine Studierenden führten Face-to-face-Interviews zu Weihnachten 2017

Freie Zeit ist wichtiger als Geld und Geschenke / Jeder Deutsche will für rund 465 Euro Geschenke kaufen. Deutsche Rentner und Pensionäre sind besonders spendabel: Sie wollen in diesem Jahr durchschnittlich 545 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das macht für alle Rentner somit rund 14 Milliarden Euro für Weihnachtsgeschenke. Damit liegen die Älteren deutlich über dem Bevölkerungsdurchschnitt. Denn über alle Altersklassen hinweg planen die Deutschen zum Fest rund 465 Euro für den Kauf von Schmuck, Spielzeug und anderen Präsenten ein. Fragt man die Bürger allerdings, worüber sie sich zum Fest am meisten freuen würden, wenn sie sich ein Geschenk aussuchen dürften, antworten 58 Prozent: über frei gestaltbare Zeit.

Studierende befragten über 56.000 Männer und Frauen

Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der FOM Hochschule. Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Oliver Ganser vom ifes-Institut für Empirie und Statistik der FOM Hochschule wurde auch in diesem Jahr eine Weihnachtsumfrage durchgeführt. Meine Studierenden der Vorlesung „Management Basics“ in Frankfurt und Stuttgart befragten zusammen mit bundesweit rund 5.000 FOM-Studierenden in Face-to-face-Interviews mit standardisierten Fragebögen insgesamt über 56.000 Frauen und Männer im Alter ab 12 Jahren, quotiert nach Geschlecht und Alter.

Männer kaufen „auf den letzten Drücker“

Der große Run auf die Weihnachtsgeschenke beginnt mit dem Monat Dezember. Über 33 Prozent der Männer kaufen sogar erst in der letzten Woche vor dem Fest die Geschenke ein, fast zehn Prozent erst am Tag vor Heiligabend. Für Frauen beginnt die „Hauptkaufzeit“ dagegen bereits rund 3 Wochen früher.
Wichtig für den Kaufentscheid sind für 60 Prozent der Befragten persönliche Empfehlungen von Freunden und Bekannten, schon 52 Prozent informieren sich im Internet über mögliche Produkte und immerhin 46 Prozent lassen sich im Fachgeschäft kundig beraten. Selbstverständlich waren Mehrfachnennungen möglich.

Schon jeder Zweite kauft im Internet

Als wichtige Einkaufsmöglichkeit gaben 64% der Befragten die Einkaufszentren in der Stadt an, immerhin 58% bestellen Geschenke aber auch im Internet, über die Hälfte der Bürger kauft zudem auch in Fachgeschäften und Kaufhäusern. Zumindest 28% shoppen auf dem Weihnachtsmarkt, weit abgeschlagen liegt dagegen das Teleshopping: nur 3 Prozent der Befragten gaben an, dort beim Kauf von Weihnachtsgeschenken aktiv zu sein.

Was schenken die Deutschen?

Absoluter Spitzenreiter auf der Beliebtheitsskala sind Geschenkgutscheine, rund jeder zweite verschenkt zumindest ein Exemplar. Auf den weiteren Plätzen folgen Kosmetik (44%), Bücher (43%), Konzert- und Theaterkarten (43%) und Uhren, Schmuck (41%) bzw. Spielwaren (39%). Immerhin jeder Dritte verschenkt Bargeld zum Fest oder legt Elektrogeräte (inkl. Smartphones) bzw. symbolisch eine Reise unter den geschmückten Baum.

Qualität und bekannte Marken sind gefragt

Über die Hälfte der Befragten (53%) legt beim Kauf der Geschenke Wert auf die Güte der Produkte und vertraut auf bekannte Marken, Herkunft, Gütesiegel und beachtet beim Kauf das Thema Umweltschutz. Für rund 68% spielen Beratung, Service und Umtauschmöglichkeiten eine wichtige Rolle, rund 54% achten außerdem auch beim Kauf der Weihnachtsgeschenke auf Schnäppchen und Rabattaktionen. Eine festliche Weihnachtsatmosphäre mit adventlicher Dekoration und Musik spielt beim Einkauf immerhin noch bei 39 Prozent der Befragten eine wichtige Rolle.

Die komplette Studie können Sie hier herunterladen

 171109_FOM_Weihnachtsumfrage_2017.pdf


Zurück zur Übersicht


Zur Person

Frank Armbruster ist Wirtschaftsmediator, Betriebswirt und Trainer (IHK). Bereits seit 1988 selbständig arbeitet er heute als freiberuflicher Mediator, Berater und Trainer. Er ist auf Kommunikation, Konfliktmanagement, Finanzkommunikation, sowie Unternehmensführung und die Nachfolgeplanung fokussiert.

Er ist Gründer des Instituts für Kommunikation, Konfliktmanagement und Unternehmensnachfolge IKMM in Karlsruhe,
Seniorpartner der Kanzlei für Wirtschaftsberatung und Leiter der Akademie Intensiv Training. Daneben publiziert er regelmäßig in den Fachmedien, ist Mitherausgeber des Standardwerkes „Finanzkommunikation“ (Bank-Verlag, Köln) und lehrt an der Hochschule für Oekonomie & Management FOM und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Bei der Technischen Hochschule Deggendorf hat er im Masterstudiengang Risiko- und Compliancemanagement einen Lehrauftrag für Verhandlung & Mediation.


Davor
war er über 20 Jahre als Firmengründer, Unternehmer und Geschäftsführer in verschiedenen Führungspositionen tätig. Er war Mitbegründer der Dachorganisation Deutsches Forum für Mediation DFfM und von 2009 bis 2013 dessen Vorstand und Vizepräsident mit Aufgaben in der Hauptstadt Berlin im Bereich der Public Affairs und Lobbying. Heute ist er Vizepräsident des Europäischen Berufsverbandes für Eigenständige Mediation EBEM mit Sitz in Basel.

Als Trainer und Hochschuldozent gitbt er seine Erfahrungen an Unternehmer, Führungskräfte, Banker und Studenten weiter. Er lehrt im Hochschulbereich Wirtschaft, Management und Recht, insbesondere Kommunikation, Verhandlung, Unternehmensführung, Bankwesen und Selbstmanagement und Kompetenzen.

Direktkontakt: kanzlei@frankarmbruster.de